Ravenhill's Tailwagging A'Nell
31.03.2002 - 13.02.2017

Nell war unsere Stammhündin. Sie ist "Schuld" daran, dass wir Labradors aus Arbeitslinien lieben und züchten. Ein absoluter Herzhund. Sie hat uns fast 15 Jahre begleitet und lebt in ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln sowie in unseren Erinnerungen weiter.

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Tisza-Aljaí Dobbantó Lilike Alíz
03.05.1995 - 04.10.2010

Liza stammte aus einer ungarischen FCI-Zucht und wurde aus reinen Showlinien gezogen. Sie zeichnete sich durch hohe Friedfertigkeit gegenüber Menschen und Hunden aus. Sie war eine intelligente Hündin, die alle Probleme alleine löste. Auf allein liegt hier die Betonung, denn sie hielt nie etwas von der Zusammen-arbeit mit ihrem Hundeführer. Mich machte dies sehr unglücklich und es war einer der Hauptgründe, weshalb wir uns den Arbeitslinien dieser tollen Rasse zuwandten.

Liza wurde 15 Jahre und 5 Monate alt. Bedingt durch Arthrosen in den Schultern und fortschreitenden Muskelschwund hatte sie in den letzten Jahren große Probleme beim Laufen, sie hörte nichts mehr und sah nur wenig und sie war dement, was das Zusammenleben mit ihr sehr anstrengend machte. Sie erhielt Medikamente und unsere Unterstützung, um ihr die letzten Jahre so angenehm wie möglich zu machen. Wenn wir Welpen hatten, lebte Liza richtig auf und hatte lichte Momente, wie man hier sehen kann:

Aufgrund eines inoperablen Tumors in der Nase mussten wir sie im Oktober 2010 gehen lassen.

 


Plastic
1992 -
2007

Plastic, wahrscheinlich ein Schäferhund-Sheltie-Mix, zog halbjährig Anfang 1993 als Zweithund zu Daisy ein. Diese war keineswegs begeistert und zeigte das durch heftige Aggressionen ihm gegenüber. Nach einigen Tagen beruhigte sich das Ganze und die beiden kamen gut miteinander klar. Die große Liebe wurde es nie. Plastic war eine große Herausforderung. Er zeigte Unsicherheiten gegenüber Menschen, vor allem gegenüber Männern, die er lautstark verbellte, er hörte draußen nicht auf mich, er wollte sich auf jeden Hund stürzen, dem wir begegneten. Er hat mir sehr viel beigebracht und im Nachhinein bin ich froh, ihn gehabt zu haben. Aber damals hätte ich ihn gern das eine oder andere Mal einfach stehen lassen. Sehr gut hat ihm unser Umzug aufs Land getan. Verbunden mit Training und dem Einsatz von Bachblüten wurde er doch noch zum angenehmen Begleiter.

Mit 11 Jahren wurde ein schwerer Herzfehler diagnostiziert, mit geringer Lebenserwartung. Plastic war anderer Meinung, er wurde 14,5 Jahre alt. Danke an den besten Welpenerzieher, den ich mir vorstellen kann, das größte Schmusetier, den albernsten Ball-Verfolger und Bettvorleger und den Kinderfreund.
 

Ronja
1994 -
1994

Ronja war Rüdigers Hündin - ein Labrador-Doggen-Mix. Sie zog im Alter von 12 Wochen ein. Vermittelt wurde sie als Labrador durch eine Blindenführhundschule. Dass man trotzdem auf die Nase fallen kann, zeigt dieses Beispiel. Die Hündin war, wie auch ihre Geschwister, nicht geimpft worden und infizierte sich mit Staupe. Trotz hohem Pflegeaufwand und Unterstützung durch den behandelnden Tierarzt lebte Ronja nur noch 2 Monate. Von ihren Geschwistern überlebte ein Rüde.
 


Daisy
1992 -
2006

Nach Plastics Tod mussten mein Freund und ich die Wohnung desinfizieren, Teppiche und Schlafplatz entsorgen. Einige Monate zogen ins Land, bis keine Ansteckungsgefahr für einen neuen Hund bestand. Und so zog im Herbst 1992 die 10 Monate alte Daisy ein. Daisy war ein Second Hand Hund und entstammte einer Hovawart-Beagle-Verbindung. Sie war im Tierheim mit der Flasche aufgezogen und als Welpe zusammen mit einem Dobermann-Mix vermittelt worden. In die Pubertät gekommen, vertrug sie sich nicht mit der Boxer-Hündin im Haushalt und so kam Daisy zu uns. Sie hatte bereits einen sehr guten Grundgehorsam, war sehr temperamentvoll und ausdauernd, wenn sie uns zum Werfen von Gegenständen aufforderte. Apportieren war ihre Welt. Leider hatte sie schwere HD, deshalb mussten wir sie ab und an bremsen. Für Artgenossen interessierte sie sich nur wenig, gegenüber Welpen war sie aggressiv, was aber leicht zu kontrollieren war. Ihre zweite Lebenshälfte verbrachte sie mit Herrchen, während Plastic II bei mir blieb.


Plastic I
1991 -
1992

Im Januar 1992 nahm ich einen wunderschönen Welpen auf. Ganz schwarz, mit einem weißen Latz, weißen Pfötchen, und auch an der Schwanzspitze gab es ein paar weiße Haare. Er stammte aus einem besetzten Haus in Berlin-Friedrichshain, war nicht entwurmt oder geimpft. Ich dachte, das könnte ich ja selbst erledigen. In der Großstadt lebt ein Welpe sehr gefährlich. Es gibt so viele Hunde, dass an jeder Ecke andere Krankheitserreger lauern können. Plastic hatte von Anfang an blutigen Durchfall, er war an Parvovirose erkrankt. Für uns sollte es ein Kampf ohne Happy End werden und so wurde Plastic nur 4 Monate alt. Ich habe sein Pfötchen gehalten, als er für immer eingeschlafen ist.
 


Jacky
1979 -
1986

Terrier-Mischling Jacky zog als winziger 6 Wochen alter Welpe bei uns ein, er sollte mich von meiner Hundeangst therapieren, was ihm auch gelungen ist. Ich war damals 10 Jahre alt und er begleitete mich und meine Familie 7 Jahre lang. Er war im ganzen Dorf bekannt, denn damals war es noch Usus, dass die Hunde ohne Begleitung unterwegs waren. Man sah das nicht so eng. Leinen- und Maulkorbzwang, Hundeverordnungen, das gab es alles nicht. Auch Autos gab es nur wenige im tiefsten Osten. Jacky hatte ein tolles Leben mit vielen Freiheiten. Leider wurde ihm seine Verfressenheit zum Verhängnis, er verstarb qualvoll an den Folgen einer Vergiftung (Rattengift). Auch heute denke ich noch gern an unsere gemeinsamen Erlebnisse zurück.