Flying Flap Ears Keiko
Geb.: 09.02.2015

Gesundheit:
HD A1/A1, ED frei/frei, LÜW 2
prcd-PRA, CNM: frei über Erbgang

Prüfungen:
BHP A+B, Wesenstest

Hündin Orange, Rufname: Kisha

Wir waren von Anfang an dabei, wurden informiert, dass Coco läufig ist, drückten die Daumen zum Decktermin und durften 2 Wochen vor dem Wurftermin Cocos Dickbauch streicheln. Und dann am 9.2.2015 war es soweit, die Geräuschkulisse am Telefon von 10 kleinen Fellnasen werden wir nie vergessen…

Im April 2015 konnten wir dann endlich unsere Hündin Orange abholen. Im neuen Zuhause wurden die vorbereiteten Kuschelecken entdeckt und angenommen. Es gab keine Probleme, sie war ganz schnell stubenrein.


Wesenstestbericht vom 09.10.2016 (Richterin: Birgit Muhr)

Das Temperament und Bewegungsverhalten der 20 Monate alten Labrador-Hündin ist gut. Im Spiel mit dem Besitzer ist sie mehr oder weniger fröhlich, mit Fremdpersonen möchte sie nicht unbedingt spielen. Sie ist sehr aufmerksam ihrer Umwelt gegenüber. Das Beuteverhalten ist gut sichtbar, die Hündin trägt die Beute und sichert sie an einer Stelle. Sie hat eine extrem enge Bindung an ihre Menschen, die Unterordnungsbereitschaft ist sehr hoch angesetzt. Menschen gegenüber weicht sie zunächst unsicher aus, lässt sich aber anfassen in einer hergestellten Situation. Im Kreis ist sie zunächst erschrocken, ordnet sich dann der Situation unter, ebenso ordnet sie sich in der Seitenlage unter. Beim Schuss ist sie sicher. Im optischen und akustischen Bereich ist sie sicher. Eine sensible Hündin, die Fremdpersonen nicht für sich braucht, aber alle Situationen über die starke Bindung zu ihren Menschen meistert.


Okay, bei uns zu Hause passierte nichts, doch beim ersten Tierarztbesuch konnte dieser gleich mal ihren „kleinen“ Haufen, welcher im Behandlungszimmer hinterlassen wurde, untersuchen. Füttern war und ist nie problematisch, sie hat einfach alles zum fressen gern und achtet sehr auf gesunde Ernährung; sie mag Äpfel, Bananen und ganz besonders Melone.

Bis zur 16. Woche durfte Kisha im Schlafzimmer – im Zimmerkennel – übernachten. Danach haben wir sie vor das Schlafzimmer ausquartiert, ohne zu meckern hat sie den neuen Platz angenommen. Mittlerweile ist sie so schwer, dass ich sie nicht mehr die Treppe hoch und runter tragen kann, also muss sie unten in ihrem Kennel schlafen. Kein Problem für sie. Wir sagen einfach „Gute Nacht“ und schon verschwindet sie im Kennel und fängt kurze Zeit später an zu schnarchen.

In ihrer gewohnten Umgebung ist sie immer ausgeglichen, freundlich, ruhig, aufmerksam, total verschmust, sie sucht sehr oft unsere Nähe – ohne aufdringlich zu sein - und jedes Kommando wird fast immer sofort ausgeführt, eben ein richtiger Traum-Familienhund. Sie apportiert fast alles, die Zeitung, trägt verschiedene Sachen nach dem Einkauf vom Auto ins Haus und seit kurzem bringt sie die Hausschuhe. Besucher werden von ihr stets freundlich begrüßt.

Aber wenn es zum Hundetraining geht, dann habe ich einen anderen Hund an der Leine (sie wurde schon als „Wildschwein“ bezeichnet), dann zeigt sie, welches Temperament in ihr steckt. Das Training macht uns sehr viel Spaß und wir freuen uns über die Fortschritte, die sie aber auch wir machen.

Kisha (links) mit Schwester Kate

Insgesamt gesehen haben wir es langsam angehen lassen, keine langen Spaziergänge, keine Treppen steigen, nach dem Motto „weniger ist mehr“. Wir haben einfach nur großen Wert auf eine vertrauensvolle Bindung gelegt. Jetzt ist eine gute Grundlage geschaffen und alles andere wird sich finden, wir sind sehr neugierig darauf.

Kisha hat nicht nur unsere Herzen im Sturm erobert. Jana und Rüdiger, wir sind euch unendlich dankbar, dass ihr uns diesen tollen Hund anvertraut habt.

Thorsten & Angelika, September 2015